Kategorie-Archiv: Johannes Krauth

Mitdenker

Mitdenker

Beim Mitdenken ist das „Mit“ genauso wichtig wie das Denken. Wenn Sie einen        Mitdenker brauchen, dann doch deshalb, weil Sie sich unsicher sind, ob Sie selber     „richtig“ denken. Ob Ihre Gedanken zu dem Ergebnis führen, das Ihrer Absicht, Ihren Gefühlen entspricht.

Als Ihr Mitdenker muss ich also in der Lage sein, mich in Sie hinein zu versetzen. Ich muss auch mitfühlen.

Wie stark unsere Gefühle unsere Gedanken beherrschen, erleben wir besonders dann, wenn wir uns ärgern oder auf etwas freuen. Dann können wir kaum noch etwas anderes denken. Und gerade dann ist die Gefahr groß, dass wir zu eng, zu einseitig denken. Gerade dann brauchen wir einen Mitdenker.

Der Mitdenker muss also Ihre Gefühle ebenso gut verstehen wie Ihre Gedanken. Aber er darf sich nicht von Ihren Gefühlen beherrschen lassen. Nur dann kann er Ihr Denken wirklich überprüfen und bereichern.